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Berlin führt Maskenpflicht für Büros ein

Wer sich weigert, verliert den Job.

Ab dem 3. Oktober gilt in Berliner Büro- und Verwaltungsgebäuden eine Maskenpflicht. Das berichtet die Berliner Zeitung.

Der Senat begründe die neue Corona-Verordnung mit den zuletzt gestiegenen Infektionszahlen.

Dass der Senat epidemiologisch betrachtet eine Posse ins Leben rief, verdeutlicht die Berliner Zeitung in zwei Sätzen:

„Beim Arbeiten am Schreibtisch soll die Regelung nicht greifen. Sobald ein Arbeitnehmer seinen Schreibtisch verlässt, muss er aber zum Mund-Nasen-Schutz greifen».

Weniger lustig dürften hingegen die Folgen im Fall der Weigerung sein, sich an die abstruse Maskenpflicht zu halten: Weigere sich ein Mitarbeiter «trotz Abmahnung, die Maske zu tragen, könnte der Arbeitgeber unter Umständen sogar zur Kündigung berechtigt sein“.

In einem Beitrag des Fachanwalts für Arbeitsrecht heißt es, dass am Arbeitsplatz alle coronabedingten behördlichen Vorgaben wie „Abstände, Maskenpflicht, Hygienekonzepte“ umgesetzt werden müssen. Und weiter: „Ist der Arbeitgeber aufgrund behördlicher Weisung oder Gefährdungsbeurteilung zu einer coronabedingten Maßnahme verpflichtet, darf er das von seinen Mitarbeitern verlangen. Halten sich Mitarbeiter nicht daran, begehen sie eine arbeitsvertragliche Pflichtverletzung, auf die der Arbeitgeber mit Abmahnungen reagieren darf.“

Quelle:

Berliner Zeitung: Neue Maskenpflicht in Berliner Büros: Droht bei Verweigerung die Kündigung? – 30. September 2020

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Posted in KURZ UND BÜNDIG, Maskenpflicht, Recht&Soziales, wieder Verstand2020, Wissen
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Miriam
Miriam
19 Tage vor

Ich glaube nicht dass das arbeitsrechtlich für vor Corona geschlossenen Verträgen geltend gemacht werden kann. Berlin und sein Senat und Bürgermeister treibt das auf die Spitze. Würde zum Anwalt gehen.

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