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KaiserTV: 10 wichtige Fragen

Gunnar Kaiser stellt 10 wichtige Fragen an die Menschen

Frage 1

Auslöser war die kaum stattfindende Berichterstattung in den deutschen Leitmedien über das weltweit erschwingliche Medikament Ivermectin. Dieses wird aufgrund seiner durch Studien belegten hohen Wirksamkeit gegen das Corona-Virus in zahlreichen Ländern der Welt wie z. B. Australien, Brasilien, Israel, dem Irak, Bangladesch und Indien von Ärzten verabreicht.­1

Innerhalb von Europa wird Ivermectin gegen COVID-19 u. a. bereits in Griechenland, Bulgarien und Mazedonien in größerem Stil eingesetzt.2 Erste Vermutungen hinsichtlich der Wirksamkeit wurden schon im April 2020 laut und werden seither laufend bestätigt.3

Wann laufen großflächige Studien hierzulande an? Ist es angesichts der Todeszahlen in Deutschland nicht höchst fahrlässig, wenn dies versäumt werden würde?

Müsste die Öffentlichkeit über eine so positive Entwicklung nicht informiert werden?

Ivermectin ist seit Jahrzehnten zugelassen, verursacht nur überschaubare Nebenwirkungen und kostet pro Tablette lediglich zwei Dollar.4

Wie kann man verhindern, dass die Interessen von Pharmakonzernen solche Studien blockieren, wenn sie mit einem derart kostengünstigen und nicht mehr patentierten Medikament im Gegensatz zu milliardenschweren Impfprojekten nur wenig verdienen können?

Frage 2

Im internen Strategiepapier des Bundesinnenministerium vom März 2020 steht geschrieben, welches verheerende Szenario der Gesellschaft bei anhaltenden Lockdown-Maßnahmen droht. Hierbei wird der drastische Begriff „Kernschmelze“5 verwendet. Auch eine Wirtschaftskrise von gravierendem Ausmaß wird im Strategiepapier beschrieben.6

Wieso werden bei einer so prekären Entwicklung, wie sie die Regierung für möglich hält, Vorschläge renommierter Wissenschaftler nicht gehört und deren Studien nicht berücksichtigt, um der oben beschriebenen „Kernschmelze“ entgegenzuwirken?

Möglichkeiten hierfür haben beispielsweise das Positionspapier „Evidenz- und Erfahrungsgewinn im weiteren Management der COVID-19-Pandemie berücksichtigen“ der Kassenärztlichen Bundesvereinigung sowie der Virologen Professor Hendrik Streeck und Professor Jonas Schmidt- Chanasit mit der Unterstützung zahlreicher Ärzteverbände entworfen.7 Auch das 49-seitige Thesenpapier „Zur Notwendigkeit eines Strategiewechsels“ der Autorengruppe um Professor Matthias Schrappe von der Universität zu Köln wurde scheinbar nicht beachtet.8

Wieso hat man in Anbetracht der dramatischen Situation solche Stimmen der Wissenschaft nicht angehört, um mit größter Sorgfalt und genauem Abwägen von Alternativen ein „langes Leiden“9 der Gesellschaft zu verhindern?

Wieso werden für weitreichende Entscheidungen fast ausschließlich Experten hinzugezogen, die die Linie der Bundesregierung (BKK-Chef Franz Knieps spricht hier sogar von einer im Kanzleramt vorherrschenden „Bunkermentalität“10) stützen?

Der renommierte Professor für Epidemiologie und Statistiker an der Stanford University John Ioannidis, der laut der „Berliner Einstein Stiftung“ zu den zehn meist-zitierten Wissenschaftlern der Welt gehört11, hat die Wirksamkeit von Lockdowns in zehn Ländern untersucht. In der im Januar 2021 vorgelegten Studie „Bewertung der Auswirkungen der Quarantäne und der Schließung von Unternehmen auf die Verbreitung von COVID-19“ kommt er mit seinem Forscher-Team u. a. zu dem Ergebnis, dass

der Anteil der COVID-19-Todesfälle in Pflegeheimen unter strengeren Lockdown-Maßnahmen häufig höher war als unter weniger restriktiven Maßnahmen.

Außerdem würden Ladenschließungen keinen signifikanten Nutzen hervorbringen.12
Warum findet die Studie eines so anerkannten Fachmannes kaum Beachtung in den deutschen Leitmedien?
Wieso wird Ioannidis in den wenigen medialen Reaktionen reflexartig als Corona-Verharmloser diskreditiert und von der Bundesregierung sogar komplett ignoriert?13

Frage 3

Seniorenheime sind trotz des Lockdowns weiterhin sehr stark von Corona-Ausbrüchen betroffen. Wäre es daher nicht besonders wichtig, den von Ioannidis vorgebrachten Zusammenhang zwischen harten Lockdown-Maßnahmen und höherer Todesrate in Pflegeeinrichtungen näher zu beleuchten?

Wie lässt im Hinblick auf die Menschenrechte begründen, dass man ältere Menschen gegen ihren Willen in Seniorenheimen einsperrt und isoliert? Wie ist es ethisch zu rechtfertigen, dass es wie in Marburg in manchen Einrichtungen dazu gekommen ist, dass alte Menschen tagelang nicht mehr versorgt werden konnten und verwahrlost in ihren eigenen Fäkalien liegen mussten?14

Wieso orientiert man sich nicht deutschlandweit am „Tübinger Weg“ 15, in dem man ausreichend Schnelltests für Senioren sowie für chronisch Kranke zur Verfügung stellt und weitere spezifische Schutzmaßnahmen umsetzt (Fahrdienste für ältere Menschen, Nachbarschaftshilfen etc.), um diese Risikogruppen wirklich zu schützen und ihnen Besuch, ausreichende Versorgung und ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen?

Frage 4

Wieso hat man monatelang nicht kommuniziert, dass die Gefahr, sich an der frischen Luft mit dem Corona-Virus anzustecken, verschwindend gering ist?

Laut einer im Oktober 2020 veröffentlichten Studie fanden von 7324 untersuchten Ansteckungsfällen lediglich zwei an der frischen Luft statt.16 Warum also ermutigt man die Menschen nicht, angesichts dieser freudigen Botschaft an die frische Luft zu gehen, sich zu bewegen und das Immunsystem zu stärken, anstatt selbst draußen noch Masken zu tragen oder gar nicht mehr die Wohnung zu verlassen?

Frage 5

Wieso beruft sich Angela Merkel auf die „Leopoldina“ als unabhängige Gruppe von Wissenschaftlern, obwohl ihr Mann Joachim Sauer dort seit 2007 Mitglied ist?17 Besteht hier kein Interessenskonflikt?

Wieso zieht man überhaupt ausgerechnet die „Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften“ heran, wenn gerade deren Wissenschaftler es doch waren, die in der Vergangenheit zu umfassenden Schließungen von Krankenhäusern geraten hatten?

Mehr als 1300 der 1600 allgemeinen Kliniken in Deutschland sollten laut Bericht der Süddeutschen Zeitung vom Oktober 2016 auf Anraten der „Leopoldina“ geschlossen werden.18 Dass dies im Falle einer Pandemie einen Mangel an Krankenhausbetten mit sich bringen würde, dürfte im Grunde genommen jedem klar sein.19 Doch auch Karl Lauterbach twitterte am 4. Juni 2019:

Jeder weiß, dass wir in Deutschland mindestens jede dritte, eigentlich jede zweite, Klinik schließen sollten. Dann hätten wir [in] anderen Kliniken genug Personal, geringere Kosten, bessere Qualität, und nicht so viel Überflüssiges. Länder und Städte blockieren https://t.co/Ffyf8Ue5ZX
— Karl Lauterbach (@Karl_Lauterbach) June 4, 2019

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Posted in Gunnar Kaiser
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