WiederVerstand2020

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Autor: Georg

Realitätsverlust und Heilung – Gunnar Kaiser im Gespräch mit Franz Ruppert

Gunnar Kaiser hatte sich im Dezember 2020 mit dem Psychologen Franz Ruppert über Identität, Traumata, Traumabiografie, Realitätsverlust und die Chance auf individuelle und gesellschaftliche Heilung unterhalten.

Webseite Franz Ruppert: https://franz-ruppert.de/de/

 

KenFM: Wenn Rechtsbruch zur Normalität wird

KenFM Sendung: „Positionen Extra“ vom 10. Mai 2020, in der es um die Frage ging, ob wir noch ein Rechtsstaat sind und wie stark Corona-Lockdowns die Demokratie beschädigen. Nachdem 2020 zwei demokratisch abgehaltene Wahlen wiederholt wurden (Thüringen, Ministerpräsident und Radebeul, Kulturamtsleiter) und der Bundestag im Zuge von Corona von der Exekutive an den Rand gedrängt worden ist, stellt sich die Frage drängender denn je …

 

NARRATIVE # 29 – Assange, 9/11 und die Medien

Wikileaks hatte Hunderttausende Pager-Nachrichten veröffentlicht, die während der Terroranschläge von 9/11 verschickt wurden. Es sind dramatische und brisante Texte darunter.  Weniger der Inhalt als vielmehr die Veröffentlichung teils geheimer Dokumente des US-Außenministeriums wurden verurteilt.
Der Journalist Mathias Bröckers spricht in diesem Interview von Oval Media über seine Recherchen über Assange.

„Ambivalentes Verhältnis zwischen Medien und Assange“

Julian Assange wurde in London 2019 verhaftet, nachdem er die Botschaft Ecuadors verlassen musste. Er sitzt seitdem in einem Londoner Hochsicherheitsgefängnis. – Nun droht ihm die Auslieferung an die USA.

„Ehrenwerte Grundidee“

Der Medienjournalist Daniel Bouhs sagte, er habe die Grundidee von Assanges Projekt immer ehrenwert gefunden: „Das an die Oberfläche zu spülen, was dunkle Kräfte geheim halten wollten.“

Bouhs räumte ein, anfangs auch fasziniert gewesen zu sein, er habe sich aber irgendwann auch die Frage gestellt, ob es klug ist, das Rohmaterial zu veröffentlichen, also die Dokumente eins zu eins ins Netz zu stellen. „Mir gefällt letztlich der Gedanke, dass sonst Journalisten bei Leaks filtern, was wirklich von öffentlichem Interesse ist.“

Auch wenn viele Medien in den vergangenen Jahren bei spektakulären Enthüllungen mit Wikileaks kooperiert hätten, etwa bei den Protokollen aus den US-Botschaften, aber auch schon bei Material über die Übergriffe von US-Soldaten bei ihren Einsätzen. „Das Verhältnis zwischen Medien und Assange war schon immer ambivalent.“

Journalisten hätten Assange einerseits gerne angezapft, um an das Material zu kommen – der „Spiegel“, der „Guardian“ und die „New York Times“ etwa. „Sie haben Assange dann auch anfangs sehr verteidigt – es war ja irgendwie auch ihr „Partner“.

Die autoritäre Persönlichkeit in der verwalteten Welt

Max Horkheimer: „Sie, Herr Adorno, waren ja auch an den Untersuchungen führend beteiligt, die wir in Amerika unternommen haben, um herauszufinden, ob denn die Gefahr des verwalteten Menschen, des Menschen, der die Verwaltung in seine eigene Psychologie aufgenommen hat, des autoritätsgebundenen Menschen, in der Tat wächst. Und wir haben gefunden – und aufgrund von sehr viel Material gefunden –, daß es wirklich so ist. Die Menschen, die blind autoritätsgebunden sind, nehmen in dieser gegenwärtigen Zeit zu. Nun, wie sehen denn diese Menschen aus? Sie sind gekennzeichnet durch ein stereotypes Denken. Sie denken immer in den Kategorien von Oben und Unten. Sie ordnen jeden Menschen gleich in eine Klasse ein, in eine politische Partei, in ein Land, in eine Rasse. Sie denken in Begriffen von Schwarz und Weiß. Schwarz ist die Gruppe, die nicht die eigene ist, und weiß ist die eigene Gruppe, bei der alles gut ist, so [ist,] wie es sein soll.“

 

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