WiederVerstand2020

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Kategorie: Analyse

Deutsche Einheit – drei Jahrzehnte ohne Bewährung


1990 gilt als das wichtigste Jahr der Nachkriegsgeschichte. Alles scheint gesagt. Die Tabus überdauern. Daniela Dahn, renommierte Publizistin und Schriftstellerin aus Berlin, und Rainer Mausfeld, emeritierter Professor für Psychologie an der Universität Kiel, nehmen diese Tabus in ihrem neuen Buch „Tamtam und Tabu“ ins Visier und werfen einen Blick auf bislang unterschätzte Zusammenhänge. Die Journalistin Renata Schmidtkunz hat sich mit den beiden in Berlin getroffen und über drei Jahrzehnte deutsche Einheit gesprochen: über Tabus, die errichtet wurden, über die psychologischen Mechanismen dahinter und nicht zuletzt über die Rolle der Medien. Während im Spätherbst 1989 repräsentative Umfragen noch zeigten, dass es zwar eine Mehrheit für eine Einheit in einer europäischen späteren Perspektive gab, aber nur 5 Prozent einen rein kapitalistischen Weg favorisierten, zeichneten die Wahlergebnisse im März 1990 ein komplett anderes Bild. Wie kam es zu diesem drastischen Meinungsumschwung? Wie war das möglich? Daniela Dahn untersucht in einer umfangreichen Medienanalyse, wie in atemberaubend kurzer Zeit die öffentliche Meinung mit großem Tamtam in eine Richtung gewendet wurde, die den Interessen des Westens entsprach. Mit ihrer stringenten Zusammenschau reichen Materials aus den Medien wird das offizielle Narrativ über die Wende erschüttert. Rainer Mausfelds analysiert die psychologischen Mechanismen und offenbart die Realität hinter der Rhetorik in einer kapitalistischen Demokratie. Ein schonungsloser Befund des gegenwärtigen Zustands der Demokratie.

Weitere Infos zum Buch unter: https://www.westendverlag.de/buch/tam…

 

 

Ex-Vizepräsident Dr. Mike Yeadon von Pfizer betrachtet die 2. Welle als Fake

 

 

Der frühere Vizepräsident des US-Pharmaherstellers Pfizer, Dr. Mike Yeadon, hat in einem Videobeitrag schwere Vorwürfe gegen die global praktizierte Corona-Politik geäussert.

Yeadon hält die sogenannte 2. Welle für ein Konstrukt, das wissenschaftlich nicht haltbar sei.

Denn die 2. Welle beruhe auf falsch positiven PCR-Testergebnissen. Auch die verhängten Lockdowns seien ein Fehler gewesen, so Dr. Yeadon.

Das American Institute for Economic Research bewertet Yeadons Botschaft wie folgt:

«Dieses Video bietet einen der wissenschaftlichsten und informativsten Einblicke in Covid-19 und in die Folgen von Lockdowns. Es war diese Woche bemerkenswert, dass es auf YouTube erschien und nur zwei Stunden nach der Veröffentlichung entfernt wurde.  In einem Jahr mit fantastischen Bildungsinhalten ist dies eines der besten Videos, das wir je gesehen haben»

 

Was hat Corona aus mir gemacht?

 

Nichts  ist schwieriger, als eine vorgefasste Meinung zu zertrümmern als ein Atom. – Albert Einstein –

 

Ein Resümee der Veränderung. Was hat Corona aus mir persönlich gemacht? – Wer die letzten 10 Monate gar nichts wahrgenommen hat, dem wird Gunnar Kaisers eigene Betrachtung der Selbstreflexion auch wenig gebracht haben. Falls nicht, wird es ihn verändert haben, nach den anfänglichen Unsicherheiten die zuerst jeder von uns hatte. – Als irgendeinem meiner Freunde es auffiel, dass etwas nicht stimmen konnte, als er bei YouTube die ersten Zweiflervideos sah und da auch der erste Lockdown war, nachdem ich ich die ersten „Schiffmann-Videos“ sah. Später auch Dr. Wodgag, Dr. Hockert, Dr. Bakdi und andere, welche nach Professor Drosten`s täglichen Corona- Statements zu  ganz andere Sichtweisen über diesen „tödlichen Virus“ kamen. Zumal dieser die Dinge des eigenem normalen Leben verschärften, zeigte sich danach zunehmend für jeden von uns. Ausgangsbeschränkungen wegen eines tödlichen Virus der die halbe Menschheit ausrotten sollte. Nun 9 Monate später sind wir weiter. Es ist vieles geschehen, jedoch der 3. Lockdown, ein weiteres verschärftes Infektionsgesetz und bleibende unschöne Bilder haben vor allem diejenigen mitverfolgen können, die den Versuch unternahmen, die „Lügenmär“ dieser Bundesregierung und der Mainstreammedien nach und nach zu erkennen. – Aber was hat das alles mit uns selbst gemacht?

„Die Wendung in der Politik unserer Regierung wird die Zustimmung aller Menschen finden“

Der schwarze Kanal: Karl Eduard von Schnitzer

Am 18. 6. 1953 kommentierte Karl Eduard von Schnitzer den Volksaufstand folgendermaßen:

Der Anschlag auf den Frieden ist gescheitert Nach anderthalb Tagen wurde ein Abenteuer beendet, das den demokratischen Sektor Berlins zu einem Brandherd machen sollte, der zu einem Weltbrand hätte entfacht werden können. Je mehr Einzelheiten bekannt werden, je mehr sich die Nachrichten häufen, je mehr man die dokumentarischen Tatsachen zusammenstellt, desto unverwischbarer und klarer formt sich ein Bild der Vorgänge, das Folgendes deutlich werden läßt: Es ging nicht um Normen, nicht um freie Wahlen, nicht um die Verbesserung des Lebensstandards, nicht um eine – wie immer geartete – Freiheit; sondern unter Mißbrauch des guten Glaubens eines Teils der Berliner Arbeiter und Angestellten, gegen grobe Fehler bei der Normerhöhung mit Arbeitsniederlegung und Demonstrationen antworten zu müssen, wurde von bezahlten Provokateuren, vom gekauften Abschaum der Westberliner Unterwelt ein Anschlag auf die Freiheit, ein Anschlag auf die Existenz, aus die Arbeitsplätze, auf die Familien unserer Werktätigen versucht. Nicht weil Unzufriedenheit herrschte, haben Provokateure die Unruhen entfesselt, sondern weil von unserer Regierung und vom Politbüro der SED alle Maßnahmen und Schritte eingeleitet worden sind, um die Anlässe der Unzufriedenheit zu beseitigen, die Lebenshaltung unserer Werktätigen umgehend zu verbessern und Hindernisse für die Einheit Deutschlands wegzuräumen. Die Maßnahmen, die unsere Regierung auf Empfehlung des Politbüros der SED in der vorigen Woche eingeleitet hat, die prinzipielle Wendung unserer Politik haben die Zustimmung aller gefunden und eine überzeugende Wirksamkeit auf das westliche Ausland, auf Westdeutschland und vor allem auf Westberlin gezeitigt.

Um diese, von allen Menschen mit Genugtuung aufgenommene Wendung zu durchkreuzen, um die eingeleitete schnelle Verbesserung der Lebenslage zu vereiteln, um den überzeugenden Beweis für den Willen unserer Regierung, alles für die Einheit Deutschlands zu tun, unwirksam zu machen, haben westdeutsche und amerikanische Friedensfeinde, haben die Politiker des Generalvertrages diese Aktion angestiftet. Von langer Hand vorbereitet, nachweislich in den Hauptquartieren des BDJ in Westberlin und anderer faschistischer Organisationen unter Mitwirkung von Jakob Kaiser und seinen sogenannten Dienststellen organisiert und geleitet, mit der Absicht, diese Provokation bis zum Ende anzuwenden, das heißt aufs Ganze zu gehen, ist das anderthalbtägige Abenteuer das Werk des sogenannten Regierenden Bürgermeisters von Westberlin, Ernst Reuter. Auch sein Versuch, sich durch seine Abwesenheit von Westberlin in dem Augenblick, da er die von ihm gelegten Minen sprengen ließ, ein Alibi zu verschaffen, rettet Reuter nicht vor der mit den Aussagen von Zeugen und verhafteten Provokateuren bewiesenen Anklage, der Inspirator, der Anstifter dieses Verbrechens gegen die Berliner Bevölkerung zu sein. Es ist nur gesetzmäßig und natürlich, und es konnte gar nicht anders kommen, daß ein so ungeheuerlicher Anschlag zusammengebrochen ist.

[Quelle: Deutsches Rundfunkarchiv]
Weitere O-Töne Karl Eduard von Schnitzlers zum 17. Juni 1953: http://www.17juni53.de/audio/530618_3…
http://www.17juni53.de/audio/530621_2…

Bertolt Brecht kommentierte in seinem Gedicht „Die Lösung“: Nach dem Aufstand des 17. Juni Ließ der Sekretär des Schriftstellerverbands In der Stalinallee Flugblätter verteilen Auf denen zu lesen war, daß das Volk Das Vertrauen der Regierung verscherzt habe Und es nur durch verdoppelte Arbeit Zurückerobern könne. Wäre es da Nicht doch einfacher, die Regierung Löste das Volk auf und Wählte ein anderes?

[Quelle: Berthold Brecht, Gesammelte Werke, Bd. 10, Frankfurt/Main 1967, S.1009.]

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