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Kategorie: Kaiser TV

Assange: Der Sündenfall der westlichen Welt [ von Milosz Matuschek]

Der Wikileaks-Gründer hat in seinem Auslieferungsprozess gegen die USA einen wichtigen Etappensieg errungen.
Doch frei ist er noch nicht.

Eine Kolumne. Gesamter Artikel von Milosz Matuschek:
„Assange: Der Sündenfall der westlichen Welt“
https://miloszmatuschek.substack.com/…

Jurastudenten müssen bisweilen seltsame Musterfälle lösen. In Klausurfällen geht oft besonders viel schief, um mehr Stoff abprüfen zu können. Ein Raub mit anschließender Trunkenheitsfahrt oder eine besonders schadensträchtige Party sind keine Seltenheit. Auch der Fall Assange wird einmal Jurastudenten beschäftigen und einige werden sich fragen: Kann das eigentlich alles echt gewesen sein? Und spielte dieser Fall tatsächlich im sogenannten freien Westen und nicht doch eher in China, dem Iran oder Weissrussland?

Der Fall Assange, wie er sich seit Jahren darstellt, ist nach „Murphys law“ konstruiert: „Was schief gehen kann, geht auch schief“. Seit 2012, als sich die Veröffentlichungen von Wikileaks zu den USA häuften, befindet sich Julian Assange in einem kafkaesken Alptraum. Assange enthüllte Kriegsverbrechen der USA im Irak („Collateral Murder“), Kriegstagebücher aus Afghanistan, Berichte über Foltermethoden in Guantánamo, schließlich noch diplomatische Depeschen und Informationen über geheimdienstliche Überwachungsprogramme.

Genug also um ihn, wie es Mitarbeiter der Schatten-CIA „Stratfor“ in einem Mailwechsel mal vorschlugen, „von Land zu Land zu jagen und mit Vorwürfen und Klagen zu überziehen“. Da waren Vergewaltigungsvorwürfe in Schweden, die nach neun Jahren mit der Einstellung des Verfahrens endeten, da waren konfiszierte Computer, das Asyl in der ecuadorianischen Botschaft in London, wo er später im Auftrag des CIA von einer spanischen Sicherheitsfirma rund um die Uhr überwacht wurde, selbst bei Gesprächen mit Ärzten, Journalisten und Anwälten. Und da ist seit über einem Jahr der Auslieferungsprozess in die USA, für welchen er im Londoner Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh in Einzelhaft verwahrt wird als wäre er ein Terrorist.

Kein Freispruch für den Journalismus

In diesem Prozess wurde nun am 4. Januar entschieden, dass Julian Assange nicht in die USA ausgeliefert werden dürfe, da er aufgrund der dort zu erwartenden Haftbedingungen und der zu erwartenden Strafe von 175 Jahren Gefängnis mit verschärfter Unterbringung der Gefahr eines Suizids ausgesetzt ist. Richterin Baraitser, gegen die im übrigen auch ein Befangenheitsantrag eingebracht war, da über das Geschäft ihres Mannes von Wikileaks berichtet worden war, hat versucht, sich hier aus der Affäre zu ziehen. Sie hat ein im Ergebnis richtiges Urteil gefällt, allerdings mit unvollständigem Rechenweg. Denn bezüglich der eigentlichen Vorwürfe folgte Sie weitgehend den Einlassungen der amerikanischen Staatsanwälte, und nur bei den persönlichen Hinderungsgründen der Verteidigung.

Quelle: https://miloszmatuschek.substack.com/p/assangeprozess

 

Richter in Coronazeiten: „Die Justiz hat versagt.“

Richter Thorsten Schleif im Gespräch mit „Gunnar Kaiser TV” über das Versagen der Richter in ihren Corona Urteilen.

Gunnar Kaiser spricht mit Richter Thorsten Schleif wo ist die rote Linie für die Corona-Maßnahmen überschritten ist, im Dezember 2020. Noch gilt das Grundgesetz. Noch. Zu Beginn haben Richter die Maßnahmen der Regierung durchgewunken. – Aus Angst.

Richter sind auch nur Menschen und haben zu Beginn nicht nur aus Vernunft entschieden, sonder aus Angst. Das Ganze nennt sich „Priming Effect.*“ – (*Als Priming-Effekt wird in der Psychologie das Vorbereiten eines Reiz-Reaktions-Schema bezeichnet, wobei der Eingangsreiz bestimmte Assoziationen und Reaktionen zur Folge hat. Priming kann mit „Bahnung” oder „Vorbereitung“ übersetzt werden. Der beobachtete Priming-Effekt liegt darin begründet, dass Personen offenbar bestimmte Wahrnehmungsinhalte (Wörter, Bilder, oder Videos) unterschiedlich aufnehmen und verarbeiten, wenn sie vorher in spezifischer Weise – durch Priming – auf diese Inhalte vorbereitet, also „geprimt” wurden.

Das gab es auch zu Beginn von Corona. Mit diesen erschreckenden Bildern von Särgen, Intensivstationen, Beatmungsgeräten, rund um die Uhr in den Medien. Das hat unser Unterbewusstsein von jedem massiv beeinflusst. Wir hatten alle Angst. Somit auch die Richter. Diese Angst beeinflusst dann auch eben die Entscheidung, ohne das man das Unterbewusstsein verstandesmäßig beeinflussen kann.

Wie sieht es bei Richter mit den sogenannten „Checking and balancing“ aus? Die kennen das nicht. Es beginnt schon in der Ausbildung im Jurastudium an. Es findet auch keine „Psychologische“ Empfindung statt. Das gibt es alles nicht. So glaubt man, mich betrifft das nicht, bin ich doch ausgebildeter Jurist […]

So ist man schnell in der arroganten und ignoranten Phase. Beides gepaart kommt es dann zu solchen Fehlentscheidungen, wie bei Corona.

Philosoph Gunnar Kaiser über die Spaltung der Gesellschaft

Gunnar Kaiser, Philosoph, Autor spricht über die Spaltung der Gesellschaft durch die Vorkommnisse durch Corona. U.a. Querdenker haben von Anfang an niemand ausgegrenzt und mit allen geredet. Umgekehrt wird ein Schuh draus, die werden nur diffamiert, ausgegrenzt, nur weil sie Fragen stellen. –  Vor allem berechtigte Fragen. Ohne Evidenz ohne einen einzigen Beweis. Zahlen ohne Bezug, ständige Änderungen der Parameter, mit einem PCR der keine Infizierte noch Infektionen nachweisen kann. Das sagt kein geringerer als der Entwickler Kary Mullis selber.

 

Karl Raimund Popper über Wissen, Skepsis und Toleranz

 

„Die, welche nach Verkündigung des Friedens inskünftig eine
andere Religion bekennen oder annehmen werden als ihr Landesherr,
nachsichtig geduldet und nicht gehindert werden sollen,
sich mit freiem Gewissen zu Hause ihrer Andacht
ohne Nachforschung und Beunruhigung privat zu widmen,
in der Nachbarschaft aber wo und sooft sie es wollen
am öffentlichen Gottesdienst teilzunehmen“
Aus Artikel V § 34 des Osnabrücker Friedensvertrags (1648)

Toleranz ist die notwendige Folge unseres Menschseins.
Wir sind alle fehlbar und leicht dem Irrtum verfallen;
lasset uns daher Nachsicht üben gegenüber unseren Torheiten.
Voltaire

Jeder hat das Recht auf freie Entfaltung seiner Persönlichkeit,
soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen
die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.

Grundgesetz Art. 2 (1)

Was hat Corona aus mir gemacht?

 

Nichts  ist schwieriger, als eine vorgefasste Meinung zu zertrümmern als ein Atom. – Albert Einstein –

 

Ein Resümee der Veränderung. Was hat Corona aus mir persönlich gemacht? – Wer die letzten 10 Monate gar nichts wahrgenommen hat, dem wird Gunnar Kaisers eigene Betrachtung der Selbstreflexion auch wenig gebracht haben. Falls nicht, wird es ihn verändert haben, nach den anfänglichen Unsicherheiten die zuerst jeder von uns hatte. – Als irgendeinem meiner Freunde es auffiel, dass etwas nicht stimmen konnte, als er bei YouTube die ersten Zweiflervideos sah und da auch der erste Lockdown war, nachdem ich ich die ersten „Schiffmann-Videos“ sah. Später auch Dr. Wodgag, Dr. Hockert, Dr. Bakdi und andere, welche nach Professor Drosten`s täglichen Corona- Statements zu  ganz andere Sichtweisen über diesen „tödlichen Virus“ kamen. Zumal dieser die Dinge des eigenem normalen Leben verschärften, zeigte sich danach zunehmend für jeden von uns. Ausgangsbeschränkungen wegen eines tödlichen Virus der die halbe Menschheit ausrotten sollte. Nun 9 Monate später sind wir weiter. Es ist vieles geschehen, jedoch der 3. Lockdown, ein weiteres verschärftes Infektionsgesetz und bleibende unschöne Bilder haben vor allem diejenigen mitverfolgen können, die den Versuch unternahmen, die „Lügenmär“ dieser Bundesregierung und der Mainstreammedien nach und nach zu erkennen. – Aber was hat das alles mit uns selbst gemacht?

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