WiederVerstand2020

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Kategorie: Recht&Soziales

Schwarz Weiß Rot in den Köpfen | Von Dirk Pohlmann

Ein Kommentar von Dirk Pohlmann

Ich war bei der Querdenkerdemonstration am 29. August in Berlin dabei. Ich habe Eindrücke mitgebracht, meinen persönlichen Ausschnitt der Wirklichkeit, fragmentiert, ich habe gesehen und gehört, was in meiner Reichweite lag. Auf dem Weg zur Demonstration kam ich an einer christlichen Gruppe mit israelischen Fahnen vorbei, an Menschen aus dem Alternativmilieu, an einer Gruppe mittelalter Männer und Frauen, die gedruckte blaue Plakate trugen, ich dachte, es wären AfD Anhänger, aber sie gehörten zu einem Motivationstrainer. An vielen Menschen mit selbstgebastelten Schildern, von originell bis politisch. Es gab auch schwarzweißrote Fahnen, zwei Frauen, die sich in US Fahnen eingewickelt hatten, sie waren Trump und Q-Anon Anhänger und hielten ein Schild „Trust the Plan“ hoch. Die allermeisten Demonstranten aber waren Menschen aus der Mitte der Gesellschaft, wie das im Phrasendeutsch der Wahlkämpfe heißt. Die Stimmung war trotzig gut gelaunt, sie erinnerte mich an die Friedens- und Umweltdemos meiner Jugend. Das war kein gutes Gefühl. Denn dazu gehörte die Erfahrung der Staatsgewalt, im Wortsinn, das Gefühl des Ausgeliefertseins, der Geruch von Tränengas, und das immer deutlicher beschädigte Vertrauen in eine gute Ordnung der Dinge. So wie jetzt auch wieder…hier weiterlesen: https://kenfm.de/schwarz-weiss-rot-in… +++

Gute Nacht und viel Glück!

 

 

Das Lied des guten Untertanen

Adolf Glaßbrenner (1810-1876)

Ich bin ein guter Untertan,
das leidet keinen Zweifel,
mein Fürst, das ist ein frommer Mann,
o wär‘ er doch beim teuren Volke immer,
so würd‘ es nimmer schlimmer.

Wir haben ihn wohl oft betrübt,
doch nimmermehr belogen,
er sagte, dass er uns geliebt,
doch hat er uns betroffen oft auf Taten,
die er uns nicht geraten.

Die Staatsbeamten taten recht,
sie wahrten seine Rechte,
und der war ihm der liebste Knecht,
der sich sehr viel erfreulich zu uns neigte,
und Mitleid uns bezeigte.

Den Schwur, so er geleistet hat,
Erfüllung alles dessen,
was seine Pflicht an Gottes Statt,
den hat er ganz vergebens halten wollen,
es hat nicht glücken sollen.

Du Polizei, die dazu da,
das wilde Volk zu zügeln,
dich möchte ich nur einmal ja,
so recht von Herzen prüfen und dich fragen,
wer über dich könnt‘ klagen.

Ihr Ritter des Philistertums,
und ihr gelehrten Raben,
am Friedenshof des Altertums,
o lasst euch dort begreiflich machen,
wie sehr wir euch bewachen.

Ihr Mönche, vornehm, schwarz und weiß,
das Volksglück, das verpuffte,
wird eurer steten Mühe Preis,
denn ihr seid große schulgerechte Lehrer,
und eifrige Bekehrer.

Ihr Stolzen, ihr im deutschen Land,
vom Rheine bis nach Polen,
ihr seid mir durch und durch bekannt,
euch soll der Kuckuck hohes Alter melden,
euch weisen Friedenshelden.

Die ersten drei Verse jeder Strophe folgen in Versmaß und Reimschema dem gängigen und in volkstümlichen Liedern sehr häufig angewandten Muster einer Chevy-Chase-Strophe. Im vierten Vers wird diese Erwartung jedoch jedes Mal enttäuscht: Er müsste gemäß dem Chevy-Chase-Muster nur drei Hebungen aufweisen und sich auf den zweiten Vers reimen. Stattdessen wird er auf fünf (bzw. vier) Hebungen verlängert und führt ein ganz neues Reimwort ein, das sich erst auf einen angehängten fünften Vers reimt. Der zweite Vers bleibt als Waise zurück.

Dieser ungewöhnliche Bau lenkt die Aufmerksamkeit auf die Verse 2 und 4 jeder Strophe. Es zeigt sich, dass sich das Chevy-Chase-Muster ganz leicht erfüllen ließe. Selbst das passende Reimwort ist bei der dritten Hebung von Vers 4 jeweils bereits begonnen, wird aber nicht beendet, sondern verweigert und in das neue Muster umgebogen. In Strophe 1 etwa: Oh, wär er doch beim Teufel.

# Zweierlei Maß? – Es ist vorbei. Alle nach Berlin!

Ab Montag seit ihr Geschichte!


Die Bilder von den friedlichen Demonstrationen in Belarus haben uns alle in den letzten Tagen sehr bewegt. Der Mut derjenigen, die friedlich demonstriert haben, hat uns beeindruckt.
Die friedlichen Demonstrationen in Deutschland von Coronaleugner, Grundrechteeinforderns verboten?

Zu spät! – Entscheidung des Verwaltungsgerichts: Versammlungsverbot ist aufgehoben. –  Später mehr.

# Verlust der Deutungshoheit

„Nach meiner Kenntnis … ist das sofort, unverzüglich!

Ein Standpunkt von Anna Zollner.

Als Günter Schabowski in der live im DDR-Fernsehen und im Radio übertragenen Pressekonferenz am 9. November eine Notiz vorlas, die man ihm Sekunden zuvor zugesteckt hatte, ohne dass er sie hätte vorher überprüfen können, schrieb er, ohne es zu wollen, Geschichte. Er verkündete unfreiwillig, dass es ab sofort jedem DDR-Bürger gestattet sei, das Land auch ohne speziellen Ausreiseantrag zu verlassen. Die Regelung, so Schabowski damals – eher stammelnd als verkündend – „gilt nach meiner Kenntnis sofort. Unverzüglich!“

Damit war die DDR Geschichte. Der imperialistische Schutzwall – oder besser die längste Betonpraline der Welt – hatte sich selbst zerlegt und damit einen gigantischen geopolitischen Stein ins Rollen gebracht. Die Mauer war mehr als das Symbol der Deutsch-Deutschen Teilung und Checkpoint-Charlie mehr als ein gewöhnlicher Grenzposten. An der Deutsch-Deutschen Grenze verlief der sogenannte Eiserne Vorhang. Hier trafen mitten in Deutschland zwei sich bis auf das Blut bekämpfende politische Systeme aufeinander. Und beide zeigten an dieser Grenze das jeweilige Potenzial, den Gegner ausradieren zu können. Die NATO, ein, wie sich heute zeigt, Angriffsbündnis, stand dem Warschauer Pakt gegenüber, der, wie die CIA später selber bestätigte, immer nur darauf aus war, Mütterchen Russland zu verteidigen. …

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„Friedensappell an OB Michael Müller in Berlin“ – Randalle vom 01.08.2020 in Berlin

Der Weg zum Ziel beginnt an dem Tag,
an dem du die hundertprozentige Verantwortung
für dein Tun übernimmst. Dante

 

Das Statement vom Sonntagabend im RRB24 von Oberbürgermeister Michael Müller über die Berliner Friedensdemo in Berlin hat bei Querdenken 711 große Empörung ausgelöst, die die Veranstalter veranlasst haben, am 29.08.2020 noch einmal nach Berlin zu kommen.

Michael Ballweg lud daraufhin Michael Müller am 29.08.2020 ein zu der Veranstaltung zu kommen, um sich vor der Friedlichkeit der Besucher zu überzeugen und eine Ansprache an die Anwesenden zu richten.

Anschließend gab auch Markus Maintz, der Rechtsanwalt von Querdenken 711 bei dem Schweizer Streamingkanal ein kurzes Interview, indem der über 3000 Anwesenden LIVE-Zuschauer darüber aufklärte, was in Berlin am Wochenende tatsächlich stattfand.

Keine Randale, sondern ein Friedensfest von nicht 20.000 Besuchern, sondern nachweislich viel mehr. Indem auch die Berliner Einsatzkräfte emotional stark unter Druck gerieten. Von dem friedlichen Zusammensein überrascht schienen. Die knapp 20 Polizisten hoben schließlich auf Befehl von „oben“ gegen 16:45 Uhr die Versammlung auf und forderten die Menschen zudem auf nachhause zu gehen, da Hygiene-Vorschriften, Mindestabstand und Maskenpflicht bei über 30 Grad missachtet wurden.

Nachdem die Menschen den Polizisten entgegenriefen: „Wir bleiben hier!“, feierten die Menschen vor der Übertragungsbühne weiter, nachdem die Polizisten die Veranstalter von der Bühne getragen hatten.

Nach der Lüge im RBB von Michael Müller entschlossen sich die Veranstalter am 29.08.20 noch einmal nach Berlin zu kommen und sich nun besser darauf vorzubereiten. Es sei auch ein Helikopter angemietet, der die zu erwarteten Besucher besser im sichtbaren Kontakt und zählen könnte.

Das Motto am 29.08.2020 trägt den Namen „Berlin invites Europe“ (Berlin lädt Europa ein.)
Es haben sich bereits etliche europäische Gruppen zu diesem Zeitpunkt angemeldet, ebenfalls zu kommen. So haben die „Gelbwesten“ aus Frankreich bereits fest zugesagt.

Der Zeitpunkt ist günstig gewählt, da durchgesickert war, dass die Bundesregierung, Anfang September den neuen Lockdown für die zweite Welle endgültig ausrufen gedenkt.

Dennoch ist zu vermuten, dass die Regierungsparteien versuchen werden diese neue „Kleinversammlung“ (20.000 Besucher) mit allen Mittel zu verbieten, da davon auszugehen ist, dass diesmal weit mehr Menschen kommen würden, die mit den Maßnahmen, die Herbst folgen sollen, nicht einverstanden sind.

Die Sorge der Bundesregierung ist durchaus berechtigt. Etwa 10 Prozent der Bevölkerung formiert sich im Moment gegen die Masken,- und Lockdown – Maßnahmen. Sollte sich diese Annahme weiter verstärken, ist sicher davon auszugehen, dass das dann auch die Mehrzahl der Bevölkerung „kippen“ durfte.

So jedenfalls war es 1989 gewesen. Der Zug einer bundesweiten oder europäischen Bewegung von Millionen wäre dann nicht mehr auszuschließen. – Das können die „Machteliten nicht zulassen!“

Es dürfte „spannend“ werden. – Alle die jetzt immer noch daran zweifeln. Im September wissen wir es. Im Moment gibt der Gesundheitsminister Jens Spahn gerade seine Pressekonferenz. Legt euch schon mal Vorräte an. Das dürfte schlimmer als 1929 werden.
Zitat Ende.

 

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