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Schlagwort: Gespräch mit „Gunnar Kaiser TV”

Ron Paul: „Der „Great Reset“ wird die Macht der Regierung ausweiten und die Freiheit weltweit unterdrücken“

 

Gunnar Kaiser

Der Gründer und Vorstandsvorsitzende des World Economic Forum, Klaus Schwab, hat vorgeschlagen, die Überreaktion auf das Coronavirus zu nutzen, um einen weltweiten „Great Reset“ zu starten. Bei diesem „Great Reset“ geht es darum, die Macht der Regierung auszuweiten und die Freiheit weltweit zu unterdrücken.

Schwab stellt sich ein autoritäres System vor, in dem das Großkapital als Partner der Regierung agiert. Das Großkapital würde seine von der Regierung gewährten Monopolbefugnisse ausüben, um den Wert für die „Stakeholder“ zu maximieren, anstatt für die Aktionäre. Zu den „Stakeholdern“ gehören die Regierung, internationale Organisationen, das Unternehmen selbst und die „Zivilgesellschaft“.

Natürlich werden Regierungsbürokraten und Politiker zusammen mit mächtigen Sonderinteressen entscheiden, wer Stakeholder ist und wer nicht, was im Interesse der Stakeholder ist und welche Schritte die Unternehmen unternehmen müssen, um den Wert der Stakeholder zu maximieren. Die eigenen Wünsche der Menschen stehen nicht im Vordergrund.

Der Great Reset wird den Überwachungsstaat durch Echtzeit-Tracking dramatisch ausweiten. Er wird auch vorschreiben, dass Menschen digitale Zertifikate erhalten, um zu reisen, und sogar Technologie in ihren Körper implantiert wird, um sie zu überwachen.

Zu Schwabs Vorschlägen für die Überwachung gehört auch seine Idee, Gehirnscans und Nanotechnologie einzusetzen, um das zukünftige Verhalten von Personen vorherzusagen und gegebenenfalls zu verhindern. Das bedeutet, dass bei jedem, dessen Gehirn „gescannt“ wird, der zweite Verfassungszusatz und andere Rechte verletzt werden könnten, weil ein Regierungsbürokrat feststellt, dass die Person ein Verbrechen begehen wird. Das System der Verfolgung und Überwachung könnte verwendet werden, um diejenigen zum Schweigen zu bringen, die „gefährliche“ politische Ansichten äußern, wie zum Beispiel, dass der Great Reset unsere gottgegebenen Rechte auf Leben, Freiheit und das Streben nach Glück verletzt.

Der Great Reset beinhaltet eine enorme Ausweitung des Wohlfahrtsstaates durch ein universelles Grundeinkommensprogramm. Dies kann helfen, die Einhaltung der autoritären Maßnahmen des Great Reset sicherzustellen. Es wird aber auch sehr teuer sein. Der daraus resultierende Anstieg der Staatsverschuldung wird von Menschen, die an die moderne Geldtheorie glauben, nicht als Problem gesehen werden. Dies ist die neueste Version des Märchens, dass Defizite keine Rolle spielen, solange die Federal Reserve die Schulden monetarisiert.

Der Great Reset wird letztlich aus dem gleichen Grund scheitern, aus dem alle anderen Versuche der Regierung, den Markt zu kontrollieren, scheitern. Wie Ludwig von Mises gezeigt hat, verzerren staatliche Eingriffe in den Markt das Preissystem. Preise sind die Art und Weise, wie Informationen über den Wert von Waren und Dienstleistungen im Verhältnis zu anderen Waren und Dienstleistungen an die Marktteilnehmer weitergegeben werden. Staatliche Eingriffe in den Markt stören die von den Preisen ausgehenden Signale, was zu einem Überangebot an bestimmten Waren und Dienstleistungen und einem Unterangebot an anderen führt.

Richter in Coronazeiten: „Die Justiz hat versagt.“

Richter Thorsten Schleif im Gespräch mit „Gunnar Kaiser TV” über das Versagen der Richter in ihren Corona Urteilen.

Gunnar Kaiser spricht mit Richter Thorsten Schleif wo ist die rote Linie für die Corona-Maßnahmen überschritten ist, im Dezember 2020. Noch gilt das Grundgesetz. Noch. Zu Beginn haben Richter die Maßnahmen der Regierung durchgewunken. – Aus Angst.

Richter sind auch nur Menschen und haben zu Beginn nicht nur aus Vernunft entschieden, sonder aus Angst. Das Ganze nennt sich „Priming Effect.*“ – (*Als Priming-Effekt wird in der Psychologie das Vorbereiten eines Reiz-Reaktions-Schema bezeichnet, wobei der Eingangsreiz bestimmte Assoziationen und Reaktionen zur Folge hat. Priming kann mit „Bahnung” oder „Vorbereitung“ übersetzt werden. Der beobachtete Priming-Effekt liegt darin begründet, dass Personen offenbar bestimmte Wahrnehmungsinhalte (Wörter, Bilder, oder Videos) unterschiedlich aufnehmen und verarbeiten, wenn sie vorher in spezifischer Weise – durch Priming – auf diese Inhalte vorbereitet, also „geprimt” wurden.

Das gab es auch zu Beginn von Corona. Mit diesen erschreckenden Bildern von Särgen, Intensivstationen, Beatmungsgeräten, rund um die Uhr in den Medien. Das hat unser Unterbewusstsein von jedem massiv beeinflusst. Wir hatten alle Angst. Somit auch die Richter. Diese Angst beeinflusst dann auch eben die Entscheidung, ohne das man das Unterbewusstsein verstandesmäßig beeinflussen kann.

Wie sieht es bei Richter mit den sogenannten „Checking and balancing“ aus? Die kennen das nicht. Es beginnt schon in der Ausbildung im Jurastudium an. Es findet auch keine „Psychologische“ Empfindung statt. Das gibt es alles nicht. So glaubt man, mich betrifft das nicht, bin ich doch ausgebildeter Jurist […]

So ist man schnell in der arroganten und ignoranten Phase. Beides gepaart kommt es dann zu solchen Fehlentscheidungen, wie bei Corona.

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