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Schlagwort: Karl Jaspers 1964

„Der Machtwille macht Lüge zur Wahrheit.“ – Karl Jaspers 1964

„Die Freiheit ist immer in der Defensive und daher in Gefahr. Wo die Gefahr in einer Bevölkerung nicht mehr gespürt wird, ist die Freiheit fast schon verloren.“ Karl Jaspers

Karl Jaspers war ein vielseitiger Intellektueller, der mit seinen Werken zur Psychologie und Psychotherapie, zur Existenz- und theoretischen Philosophie sowie zur Analyse der sozialen und politischen Situation des 20. Jahrhunderts beigetragen hat. Er hat ebenfalls zahlreiche Schriften zur angewandten Philosophie verfasst, in denen er sich die Grundbegriffe seiner systematischen Philosophie in den beiden anderen Feldern seiner intellektuellen Interessen zunutze macht. Zu diesen Arbeiten gehören daher einerseits eine Reihe von Beiträgen zur Ethik der Medizin und der Psychologie, andererseits verschiedene Aufsätze über die politische Philosophie. Der rote Faden, der sie alle verbindet, ist der Begriff der Freiheit, der bereits in Jaspers’ Existenzphilosophie den Eckstein seines Denkens ausmacht. Denn Freiheit ist nach Jaspers schlechthin dasjenige, was die echte Existenz kennzeichnet und sie von ihrem spannungslosen Versinken ins bloße Dasein unterscheidet. Existieren kann man nur als moralisches Wesen, und Sinnerfüllung in der Existenz kann sich allein in einem engagierten Leben verwirklichen, und zwar im „liebenden Kampf“ der Kommunikation mit anderen Menschen und im Kampf gegen alle Formen des Totalitarismus, die versuchen, sowohl in den Wissenschaften als auch in der politischen Realität die Freiheit auszulöschen.

Ziele

Gründliche Auseinandersetzung mit allen wichtigen Aufsätzen Jaspers’ über die angewandte Philosophie, um anhand des Freiheitsbegriffs ihre systematische Einheit zu rekonstruieren.

 

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