WiederVerstand2020

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Wir über uns [# wieder Verstand2020]

# Wieder Verstand2020 ist eine Autorenblog für „Vordenker, Mitdenker, Nachdenker und Querdenker“

Sapere aude! als unser neuer Autoren-Blog, angelehnt an Immanuel Kant kategorischen Imperativs und Mitgliederfreunden aus Interessengemeinschaft Bürgerforum, haben wir drei uns entschlossen einen Blog zusammenzuschreiben. Das Ganze privat, ohne Sponsoren und als Beobachter, je nach Thematik eben als Vordenker, Mitdenker, Nach-Denker oder Querdenker.

In diesem Blog schreiben wir alles, was uns zusammen bewegt. Es gibt viel Wissenswertes, manchmal auch Witziges, Humorvolles. Wissen ist Macht! Wer nichts weiß, kann auch nichts tun. Der Blog spiegelt meine Gedanken wider und das, was ich tue, um Verantwortung für meinen Teil zu übernehmen, dass die Welt ein wenig besser wird. Vielleicht hilft es auch dir, deinen Teil der Verantwortung zu übernehmen. Dass unsere Welt seit Corona eine andere ist, weiß nun jeder und die Forderung wieder mehr unseren eigenen Kopf einzusetzen, sehen wir Bürger jeden Tag.

Wir haben uns lange genug „Fremdbestimmen“ lassen. Den Anordnungen von „Gutmenschen“ geglaubt zu haben, die nur unser Bestes wollten. Aber das reicht nicht mehr. Wir sind aufgefordert unser Schicksal wieder in die eigenen Hände zu legen. Wir können jeden Tag damit beginnen.

„Zusammen könnten wir es schaffen!“

Wir haben uns keine Vorgaben gesetzt und bloggen wenn es uns danach ist. – Wie sich das entwickeln wird, wissen wir nicht. Wir tun es einfach. Auch mit Themen aus dem Bürgerforum.

Kants Maßstab des guten Handelns …

Immanuel Kant und der kategorische Imperativ

Interessen und Neigungen können unterschiedlich sein. Würde man sie zum Maßstab des guten Handelns machen, käme man zu lauter Wenn-Dann-Sätzen: „Wenn Du einen guten Ruf haben willst, zieh‘ keine vergammelte Kleidung an!“, oder „Wenn du ein guter Fotograf werden willst, dann wähle Deine Motive so, dass andere sie nicht entdecken können!“ Offensichtlich handelt es sich um alles andere als um universale Prinzipien, die immer und für jeden gelten. Unser zweiter Satz zum Beispiel gilt nur dann, wenn ich ein guter Fotograf werden will. Deshalb heißen diese Sätze hypothetische Imperative, also: Handlungsanweisungen, die abhängig sind von Ihren „wenn“-Bedingungen.

Der kategorische Imperativ hingegen steht über all dem und gilt in jeder Situation für alle vernunftbegabten Wesen. Damit er das kann, muss er aus dem, was die Vernunft ist, unmittelbar ableitbar sein. Denn alle vernunftbegabten Wesen könnten sich in jeglicher Hinsicht stark voneinander unterscheiden, nur darin nicht: die Begabung zur Vernunft haben sie alle gemein. Kant muss die Vernunft darum als das einzige Kriterium setzen, auf das er sich für sein Projekt beruft.

Laut Kant existiert die Vernunft als Zweck an sich selbst. Das heißt: Sie als Zweck zu haben gilt zunächst einmal für jedes Vernunftwesen unmittelbar und unbedingt. Damit unterscheidet sie sich von allen anderen, individuellen Zwecken. Zum Beispiel „schöne billige Garnelen“ zum universellen Zweck für alle Vernunftwesen zu erheben, wäre offensichtlicher Unsinn. Individuelle Interessen und Neigungen sind eben nicht absolut: Nicht jeder mag – zum Glück! – schön billige Garnelen. Oder anders herum: Wenn ich für alle denkbaren vernunftbegabten Wesen eine einzige Weise bestimmen will, um sie zu behandeln, muss ich fragen, welche Interessen sie teilen, und da individuelle Interessen dafür nicht infrage kommen, bleibt als Kriterium nur die Vernunft. Sie müssen daher mindestens als Zweck behandelt werden, denn sie sind ja vernunftbegabt.

In diesem Sinne …

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